Geschichte

Bereits Anfang des vorigen Jahrhunderts gab es im Passeiertal Versorgungseinrichtungen für alte und bedürftige Menschen. Diese Einrichtungen wurden wenig schmeichelhaft als „Armen- bzw. Lotterhaus“ bezeichnet. Nach der Auflassung des Armenhauses von St. Leonhard wurden die alten und bedürftigen Menschen im Altersheim von St. Martin untergebracht. Nachdem das damalige Altersheim in keinster Weise mehr den gesetzlichen und hygienischen Bestimmungen entsprochen hat, wurde von den drei Gemeinden des Tales sowie der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt erste Überlegungen zum Bau eines Altersheimes in St. Leonhard angestellt.

Im Jahre 1980 wurde Arch. Paul Gamper mit der Projektierung eines Bezirksaltersheims am heutigen Standort unterhalb des Klosters der Deutschordensschwestern beauftragt. Im Juli 1983 mit dem Bau begonnen wurde das das Altersheim im Jahr 1987 fertiggestellt und am 01. Jänner 1988 konnte das Bezirksaltersheim endlich seinen Betrieb aufnehmen. Das Haus erhielt in Anlehnung an die hl. Barbara den Namen „Altersheim St. Barbara”.

Für die Führung des Hauses wurde ein eigenes Konsortium gegründet. Mit 1. Jänner 2002 übernahm der Konsortialbetrieb mit den Mitgliedsgemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin offiziell die Führung des Hauses. Am 22. Oktober 2008 haben die Gemeinden die Führung und die Leitung des Altenheims an das Konsortium Seniorendienste Passeier übergeben.

Seit 01.01.2014 sind nur mehr die Gemeinden Moos und St. Leonhard Mitglieder des Konsortiums Seniorendienste Passeier, welches für die Führung des Altersheimes St. Barbara zuständig ist.

Das Altersheim ist heute ein offenes Haus und Treffpunkt für Alt und Jung und kann aus dem Gemeindeleben nicht mehr weggedacht werden. Aus diesem Grund haben sich das Konsortium sowie die Verwaltung des Altersheimes auch zum Ziel gesetzt, das Haus in den nächsten Jahren grundlegend zu sanieren und umzubauen.

 

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